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Changelog

Bleiben Sie auf dem Laufenden über die neuesten Verbesserungen und neuen Funktionen in Librario.

Eigenes Coverbild für Publikationen hochladen

Sie können jetzt für jede Publikation ein eigenes Coverbild hochladen — direkt im Bearbeitungsformular, mit Vorschau gleich nach der Auswahl. Damit haben Sie volle Kontrolle darüber, welches Bild auf der Publikationskarte und der Detailseite erscheint.

Bisher hat Librario das Cover automatisch ermittelt: aus der ersten Seite einer hinterlegten Datei oder anhand der ISBN aus Online-Quellen. Das bleibt so. Laden Sie kein eigenes Bild hoch, sucht Librario weiterhin selbstständig ein passendes Cover und hinterlegt es.

Neu ist die Wahlmöglichkeit: Passt das automatisch gefundene Cover nicht zur vorliegenden Ausgabe, laden Sie einfach Ihr eigenes Bild hoch — es hat dann Vorrang.

Librario mit Ihren KI-Assistenten verbinden (MCP-Server)

Anwendende Personen recherchieren längst nicht mehr nur in der Web-Oberfläche, sondern lassen sich von KI-Assistenten — Claude, ChatGPT und anderen — bei der Literatur-Recherche unterstützen.

Bisher hieß das: Suchergebnisse manuell kopieren, PDFs herunterladen und ins Chat-Fenster ziehen — oder die KI ohne Zugriff auf den eigenen Bestand antworten lassen. API-Schlüssel zu pflegen oder Bibliotheks-Daten zu duplizieren ist für die meisten Bibliothekar:innen keine Option.

Librario bietet jetzt einen MCP-Server (Model Context Protocol). Per einmaligem OAuth-Login verbinden Sie Ihren Librario-Account mit Ihrem KI-Werkzeug; danach kann das Werkzeug in Ihrem Namen Publikationen suchen, Detailangaben abrufen und Dateien herunterladen — pro Anwender:in und Mandant autorisiert, mit denselben Berechtigungen wie in der Web-Oberfläche.

Auf der Zustimmungsseite entscheiden Sie pro Werkzeug, was der Assistent für Sie tun darf — wer beispielsweise nur Suche und Detailabruf erlauben möchte, schaltet den Datei-Download mit einem Klick ab. Aktive Verbindungen sehen und einzelne Anbindungen jederzeit unter Konto → Integrationen widerrufen.

Anleitungen für Claude.ai, Claude Desktop und ChatGPT, Beispielanfragen sowie Hinweise zu Sicherheit und Datenschutz finden Sie auf der Hilfeseite zur MCP-Integration.

Neuer Export: CSV — neben BibTeX und EndNote

Zusätzlich zum bekannten BibTeX- und EndNote-Export lassen sich Publikationen, Sammlungen und Favoriten jetzt auch als CSV-Datei exportieren — geeignet für Excel, Datenanalyse-Tools und beliebige Eigenentwicklungen.

Der Export streamt alle Treffer der aktuellen Suche oder Sammlung — nicht nur die erste Seite. Spaltenüberschriften sind lokalisiert (Deutsch oder Englisch, je nach Konto-Einstellung) und entsprechen den Modell-Attributen, die Bibliothekar:innen im Formular kennen.

Teildaten bei Publikationen — Jahr, Jahr-Monat, Tag

Viele Publikationen sind nicht auf den Tag genau datiert — bei einer Monografie kennt man oft nur das Jahr, bei einer Zeitschrift Jahr und Monat. Der Datentyp Datum erzwang aber bisher Tag, Monat und Jahr.

Bibliothekar:innen mussten ein willkürliches “01.01.” vor das Jahr setzen, was Filter-, Sortierungs- und Exportergebnisse verfälschte und in BibTeX/EndNote als hartes Datum erschien.

Erscheinungsdaten werden jetzt im EDTF-Format gespeichert — d. h. 2024, 2024-03 oder 2024-03-15 sind alle gültig. Filter, Sidebar-Facetten, BibTeX/EndNote/Atom-Export und API arbeiten durchgängig mit dem tatsächlichen Genauigkeitsgrad.

EDTF steht für Extended Date/Time Format — ein offener Standard der Library of Congress für strukturierte Datumsangaben mit unterschiedlichem Genauigkeitsgrad.

Mehrbändige Werke per Filter "Übergeordnete Publikation" navigieren

Wir haben den Support für die Best Practice “Übergeordnete Publikation” ausgebaut.

Auf der Publikationsübersicht gibt es jetzt einen Filter Übergeordnete Publikation, mit dem sich alle Bände eines mehrbändigen Werks, einer Schriftenreihe oder eines Tagungsbands auf einen Blick anzeigen lassen. Vom Eltern-Datensatz führt ein Link Alle verwandten anzeigen direkt in die gefilterte Liste, und von jedem Band springt man über die übergeordnete Publikation zu seinen Geschwistern — kein manuelles Zusammensuchen mehr.

Vertragsdokumente direkt in Librario einsehen (AGB, AVV)

Den Vertrag zwischen Ihrer Organisation und Librario sehen Sie ab jetzt direkt in Librario — ohne separates Postfach-Suchen oder Mail-Archiv.

Hinterlegt sind:

  • die jeweils geltenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB)
  • die Auftragsverarbeitungsvereinbarung (AVV) für die DSGVO
  • Änderungen an diesen Dokumenten, sodass die Kontoadministration nachvollziehen kann, was wann unterzeichnet wurde

Sie finden die Dokumente unter Konto → Verträge verwalten.

Originaltitel statt Einheitssachtitel — mit Inline-Hilfe und Klick-Filter

Das bibliothekarische Feld “Einheitssachtitel” heißt in Librario jetzt Originaltitel. Eine kontextuelle Inline-Hilfe — mit Beispiel — erklärt im Formular, wann und wie das Feld zu nutzen ist.

Auf der Detailseite ist der Originaltitel klickbar: Ein Klick filtert die Publikationsübersicht auf alle Ausgaben desselben Originaltitels. So lassen sich Übersetzungen, Auflagen und Reprints derselben Werks-Vorlage mit einem Klick zusammenführen.

Sammlungen-Karte auf der Publikationsdetailseite

Auf der Detailseite einer Publikation zeigt eine neue Karte Sammlungen alle Sammlungen, in denen die Publikation enthalten ist.

Jede Sammlung ist verlinkt — ein Klick führt direkt zur Sammlungs-Übersicht. Hat die Publikation keine Sammlungen, wird die Karte automatisch ausgeblendet.

Aufgabenverwaltung für Bibliothekar:innen

Im klassischen Library-Management-Modell schreiben anwendende Personen E-Mails an die Bibliothek — “Können Sie diesen Tagungsband bitte beschaffen?”, “Diese DOI fehlt”, “Bitte um Reservierung des Leihexemplars”. Bibliothekar:innen pflegen daraus parallel ihre eigenen To-do-Listen, Excel-Tabellen, Sticky Notes.

In wachsenden Beständen wird das Postfach zur kritischen Infrastruktur. Aufträge gehen unter, der Status existiert nur in einem Kopf, und Datenqualitäts-Probleme (Dubletten, fehlende Identifikatoren) sind zwar sichtbar — aber niemand priorisiert sie.

Librario bietet jetzt eine integrierte Aufgabenverwaltung mit Kanban-Board und Listen-Ansicht. Aufgaben entstehen automatisch aus Datenqualitäts-Hinweisen, Bestellungen interner Leihexemplare, Fehlermeldungen und Dublettenprüfungen — oder werden manuell angelegt. Jede Aufgabe trägt eine Fälligkeit und eine Priorität, kann kommentiert und Kolleg:innen zugewiesen werden; In-App-Hinweise und ein E-Mail-Digest erinnern an Fälliges.

Damit lösen die Aufgaben die früheren E-Mail-Benachrichtigungen ab: Wo anwendende Personen bisher eine Fehlermeldung oder eine Hauspost-Bestellung (Ausleiheanfrage) per E-Mail an die Bibliothek geschickt haben, entsteht jetzt direkt eine nachverfolgbare Aufgabe auf dem Board — sichtbar für das ganze Team, mit Status und Fälligkeit, statt in einem Postfach unterzugehen.

Die Basis-Aufgabenverwaltung ist für alle Konten freigeschaltet. Erweiterte Funktionen — etwa eigene wiederkehrende Aufgaben anlegen, Zuweisungs-Regeln pro Kategorie definieren oder die QA-Status-Karte auf Publikations-Detailseiten — sind Bestandteil ausgewählter Tarife.

Mehr Details in der Dokumentation:

  • Das Kanban-Board – Spalten, Kartenanatomie, Filter, Listenansicht
  • Aufgabentypen – Qualitätsprüfung, Hauspost-Bestellung, Fehlermeldung, allgemeine Aufgaben
  • Wiederkehrende Aufgaben – Routinen wie Inventur, DIN-Norm-Pflege oder das Einpflegen neuer Zeitschriftenausgaben einmal definieren

Mehrere ISBNs, DOIs, PMIDs und weitere Identifikatoren pro Publikation

Eine Publikation konnte bisher nur eine ISBN, eine DOI, eine PMID etc. tragen.

In der Praxis haben viele Publikationen mehrere — etwa Hardcover- und Softcover-ISBN, oder eine Print- und eine Online-DOI. Bibliothekar:innen mussten sich auf eine Variante festlegen oder die zweite ID in einem Anmerkungsfeld unterbringen, wo sie für Suche und Export verloren ging.

Jede Publikation kann nun beliebig viele Identifikatoren als geordnete Liste tragen — ISBNs, DOIs, PMIDs, arXiv-IDs, ISSNs sowie eigene typisierte Einträge. Per Drag & Drop wird die Reihenfolge festgelegt; Suche, Export (BibTeX, EndNote, CSV) und API berücksichtigen alle Werte.

API V3 als Preview verfügbar — V2 soll zum Jahresende abgeschaltet werden

Die V3-API ist ab sofort als Preview-Release verfügbar — die nächste Generation der Librario-API. V3 räumt Altlasten der V2 auf und bringt unter anderem:

  • typisierte identifiers-Liste (statt der flachen doi/isbn/pmid/arxiv_id/issn-Felder)
  • eigene Endpoints für verschachtelte Ressourcen (Autor:innen, Herausgeber:innen, Kategorien, Identifikatoren) mit Replace-Semantik
  • dedizierte DELETE /…/:id-Endpunkte statt _destroy-Markern
  • vereinheitlichtes PATCH /users/:id (statt drei verschiedener User-Update-Endpunkte)
  • das veraltete import_state-Feld auf Publikationen ist entfernt

Migrations-Hinweis: V3 ist als Preview gekennzeichnet — die Schnittstelle kann sich bis zur stabilen Freigabe noch ändern. Für den Produktivbetrieb empfehlen wir, die Migration jetzt zu planen und erst nach dem stabilen V3-Release umzusetzen.

V2 soll zum Jahresende 2026 abgeschaltet werden. Bis dahin bleibt V2 unverändert verfügbar; einzelne Felder (import_state, flache Identifikator-Parameter, zwei User-Endpunkte) sind bereits jetzt mit X-API-Deprecation-Headern markiert. Wer V2 produktiv nutzt, sollte die Umstellung auf V3 in den nächsten Monaten einplanen.

Die vollständige V3-Schnittstelle finden Sie in der Integration-API-Dokumentation.

arXiv-IDs erfassen — und Metadaten direkt importieren

Publikationen lassen sich jetzt mit ihrer arXiv-ID erfassen — sowohl im Eingabeformular als auch im Import-Assistenten. Akzeptiert werden das moderne Format (arXiv:2301.12345) und die älteren themenbezogenen Schemata (z. B. math.AG/0309136); Librario normalisiert die Schreibweise automatisch.

Beim Import per arXiv-ID holt Librario zusätzlich die Metadaten direkt von arxiv.org — Titel, Autor:innen, Abstract, Erscheinungsdatum, DOI und Journal-Angabe werden automatisch übernommen, genau wie bei einem Import per DOI.

Autovervollständigung für Normen (DIN, EN, ISO, …)

Beim Erfassen einer Publikation und im Import-Assistenten werden gängige Normen — z. B. DIN EN ISO 9001, EN 1991-1-4 oder DIN 18960 — jetzt autovervollständigt.

Das spart Tippen, vermeidet Schreibvarianten (“DIN-EN” vs. “DIN EN”) und sorgt dafür, dass dieselbe Norm in zehn Datensätzen wirklich zehnmal identisch steht — Voraussetzung für die Suche und für saubere Dublettenerkennung.

Datei-Uploads bis 5 GB — auf Anfrage beim Support

Standardmäßig liegt das Upload-Limit pro Datei bei 200 MB — ausreichend für die allermeisten PDFs. Wir empfehlen, PDFs klein zu halten, damit sie für anwendende Personen schnell zugänglich bleiben, und für die Volltextsuche entsprechend zu optimieren — siehe unsere Best Practice “Volltextsuche optimieren”.

In Sonderfällen — etwa bei hochauflösenden Tagungsbänden oder gescannten Bestandskatalogen — war diese Optimierung für einzelne Kunden nicht möglich. Das Aufteilen einzelner Dateien war für die anwendenden Personen lästig und für die Recherche kontraproduktiv.

Auf Anfrage hebt der Support das Upload-Limit kontoweit auf bis zu 5 GB pro Datei an. Im Datei-Dialog steht in dem Fall “unbegrenzt” statt “200 MB”.

Rechnungen an bis zu 5 E-Mail-Adressen versenden

Bisher ging die Rechnung an genau eine hinterlegte E-Mail-Adresse — in der Regel die der Kontoeigner:in.

In vielen Organisationen reicht das nicht aus: Rechnungen müssen zusätzlich an einen zentralen Rechnungseingang (z. B. rechnungen@…) gehen, damit die Buchhaltung den Beleg verbuchen kann, und gleichzeitig soll der Budget-Owner die Rechnung sehen, um die Kosten in der eigenen Kostenstelle einzuordnen. Manuelles Weiterleiten war Routine.

In den Konto-Einstellungen lassen sich jetzt bis zu fünf Rechnungs-Empfangsadressen hinterlegen. Jede neue Rechnung geht automatisch an alle hinterlegten Adressen — Rechnungseingang und Budget-Owner werden gleichzeitig informiert.

Kategorie und Sammlung direkt beim Bulk-Import setzen

Beim Hochladen mehrerer Publikationen über den Bulk-Import lassen sich Kategorie und Sammlung jetzt direkt im Wizard setzen.

Bisher mussten importierte Datensätze hinterher einzeln in die richtige Kategorie verschoben und einer Sammlung zugewiesen werden — bei größeren Imports schnell zur Tagesarbeit. Beide Felder werden nun zentral im Wizard angeboten und auf alle in diesem Lauf angelegten Datensätze angewendet.

Import-Funktion komplett überarbeitet

Die Import-Funktion von Librario wurde grundlegend überarbeitet, um mehr Transparenz und Benutzerfreundlichkeit zu bieten.

Die neue Version bietet einen besseren Überblick über laufende und abgeschlossene Importvorgänge. Anwendende sehen jetzt direkt, wenn ein Import fehlgeschlagen ist und warum. Fehlgeschlagene Importvorgänge können mit einem Klick wiederholt oder abgebrochen werden.

Bei abgebrochenen Importvorgängen können die bereits erstellten Publikationen einfach manuell weiterbearbeitet werden. Das System erkennt außerdem automatisch Dubletten anhand von DOI oder ISBN und unterstützt beim Hinzufügen von Leihexemplaren nach dem Import.

Die neue Import-Funktion ist aktuell im Beta-Status und für Teilnehmende am Early-Adopter-Programm über die URL https://[ihre-domain].mylibrar.io/publication/imports zugänglich.

Dokumentation: Publikationen verwalten

Benutzerverzeichnis als CSV exportieren

Ab sofort können Sie die komplette Liste aller Benutzerinnen und Benutzer als CSV-Datei exportieren. Diese neue Funktion unterstützt Sie bei der effizienten Pflege Ihres Benutzerverzeichnisses und erleichtert besonders den regelmäßigen Abgleich mit Ihrem Personalverzeichnis.

Librario bietet bereits eine intuitive Benutzeroberfläche zur Verwaltung von Benutzerinnen und Benutzern. Der CSV-Export erweitert diese Funktionalität und ermöglicht nun auch die systematische Überprüfung des Benutzerbestands – besonders wertvoll in größeren Organisationen mit häufiger Personalfluktuation.

Die exportierte Datei enthält alle wichtigen Benutzerinformationen: ID, E-Mail-Adresse, Name, Mitarbeiternummer, Telefonnummer und einen direkten Link zum Benutzerprofil. Diese Daten können Sie in jedem gängigen Tabellenkalkulationsprogramm weiterverarbeiten.

Ein typisches Anwendungsszenario ist der Abgleich mit Ihrer Personaldatenbank über die Mitarbeiternummer. So identifizieren Sie schnell Benutzerprofile von ausgeschiedenen Mitarbeitenden, die anschließend bereinigt werden können.

Sie finden den Export-Button in der Benutzerverwaltung unter “Unser Konto” > “Benutzer” > Button “Exportieren”.

Dokumentation: Benutzerverwaltung

Verbesserter BibTeX- und EndNote-Export

Einzelne Publikationen, Suchergebnisse sowie Sammlungen können im BibTeX- und EndNote-Format exportiert werden. Dies erlaubt eine Nutzung der Daten aus der Bibliothekssoftware Librario in Literaturverwaltungsprogrammen, wie EndNote, Citavi und BibTeX.

Bisher war der Export von Suchergebnisse sowie Sammlungen limitiert auf die erste Seite der Suchergebnisse.

Diese Limitation wurde nun gelöst. Es ist nun möglich, alle Suchergebnisse sowie alle Publikationen einer Sammlung (alle Seiten) auf einen Schlag als EndNote- oder BibTeX-Datei zu exportieren.

Dies ermöglicht eine noch engere Integration mit bekannten Literaturverwaltungsprogrammen.

Hinweis: Sollten Sie die erwägen, die gesamte Bibliothek zu exportieren, um bestimmte analytische Anwendungsfälle umzusetzen, empfehlen wir unsere moderne REST API. Sie erlaubt eine bessere Integration in IT-Anwendungen und Scripte.

Dieser verbesserte Export wird in mehreren Schritten einem immer größeren Benutzerkreis freigeschaltet. Falls Sie ebenfalls ein “Early Adopter” sein wollen, können Sie dies über die Konto-Einstellungen aktivieren.

Hierarchische Beziehungen zwischen Publikationen

Publikationen können ab jetzt über das Feld “übergeordnete Publikation” miteinander hierarchisch verknüpft werden.

Dies erlaubt mehrbändige Publikationen zusammen zu fassen. Eine Anwenderin oder ein Anwender wird damit leichter alle Teile des Buches finden können.

Beispiel:

Es gibt das mehrbändige Buch “Beton-Kalender 2024” mit den Teilen 1 und 2. Hier würde man drei Publikationen in Librario anlegen:

  • “Beton-Kalender 2024”
  • “Beton-Kalender 2024, Teil 1”, welches als übergeordnete Publikation “Beton-Kalender 2024” hat
  • “Beton-Kalender 2024, Teil 2”, welches ebenfalls als übergeordnete Publikation “Beton-Kalender 2024” hat

Dokumentation: Felder in Publikationen

Best Practices: Publikationen gruppieren

Einheitssachtitel

Ab jetzt steht das Feld “Einheitssachtitel” bei einer Publikation zur Verfügung.

Einheitssachtitel ist der Titel, mit dem mehrere Ausgaben einer Publikation zusammengefasst werden.

Ein Anwendungsfall ist das Gruppieren von verschiedenen Auflagen der selben Publikation. Hier wird Librario in Zukunft den Anwenderinnen und Anwendern informieren, falls diese eine ältere Auflage betrachten und eine neuere in Librario verfügbar wäre.

Ein anderer Anwendungsfall ist das Gruppieren von verschiedenen Sprachausgaben des selben Werkes. Anwenderinnen und Anwender können so leichter andere Sprachausgaben finden.

Dokumentation: Felder in Publikationen

Best Practices: Publikationen gruppieren

Librario im neuen Design

Nach knapp zehn Jahren wurde die Benutzeroberfläche von Librario grundlegend erneuert.

Das neue Design ist modern und frisch. Bestimmte Bereiche wurden grundlegend neu gedacht und weiter vereinfacht.

Sammlungen

Anwenderinnen und Anwender können eigenständig Sammlungen an Publikationen erstellen und diese mit anderen Anwenderinnen und Anwender teilen.

Diese Sammlungen können für verschiedene Zwecke verwendet werden:

  • Ein Unternehmen (Ingenieurbüro) verwendet diese, um “Handapparate” abzubilden. In diesem Fall pflegen Fachexpertinnen und Fachexperten kuratierte Sammlungen von der wichtigsten Literatur zu einem Themengebiet. Etwa, um neue Kolleginnen und Kollegen schnell und einfach in ein neues Thema einarbeiten zu können, oder um den “Stand der Technik” im Unternehmen klar kommunizieren zu können.
  • Ein anderes Unternehmen (Medizintechnik) verwendet die Sammlungen, um die teilweise ausgelagerte Literaturrecherche-Ergebnisse mit den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zu teilen.

Dokumentation: Sammlungen verwalten

Progressive Web App

Librario ist jetzt eine Progressive Web App.

Das bedeutet, dass Librario jetzt mittels Chrome auf Windows, Mac und Android-Geräten als “App” installiert werden kann.

Außerdem erlangt Librario dadurch auch Offline-Fähigkeiten: Sobald Ihre Internetverbindung nicht mehr verfügbar oder instabil ist, werden zuvor zwischengespeicherte Seiten geladen. Im besten Fall werden Sie bei der Verwendung von Librario nicht von der Nichtverfügbarkeit Ihrer Internetverbindung beeinträchtigt.

Dokumentation: Progressive Web App (PWA)

Google Analytics wurde entfernt

Bis jetzt wurde Google Analytics verwendet, um für die Produktentwicklung einen Einblick zu gewinnen, wie Librario täglich verwendet wird.

Wir haben uns entschieden, künftig auf die Verwendung von Google Analytics zu verzichten.

Dies hat nicht nur Vorteile aus Sicht des Datenschutzes, sondern beschleunigt auch die Web-Applikation für die Endanwenderinnen und Endanwender.

Die maximale Dateigröße beträgt jetzt 200 MB

Bisher konnten hochgeladene Dateien nur 150 MB groß sein. Wir haben das Limit nun auf 200 MB erhöht.

Wir empfehlen grundsätzlich nicht eine Bibliothekssoftware für solch große Dateien zu verwenden. Schließlich öffnet man solche Dateien nicht “mal eben”, um zu recherchieren. Der Download würde zu lange dauern.

Es lohnt sich, solche Dateien hinsichtlich der Dateigröße zu optimieren. Hierbei können moderne PDF Editoren helfen.

Neue Berichte zu möglichen Duplikaten (ISBN, DOI)

Es gibt jetzt weitere nützliche Berichte für Bibliothekare, um die Qualität der Bibliothek zu erhöhen.

Ab jetzt können mögliche Dubletten anhand der DOI-Nummer oder der ISBN identifiziert werden.

Eine Bibliothekarin oder ein Bibliothekar kann für jede potenzielle Dublette entscheiden, ob diese tatsächlich eine doppelte Publikation darstellt - und deswegen eines davon gelöscht werden könnte - oder ob es einen anderen Grund gibt, weshalb Publikationen dieselbe ISBN- oder DOI-Nummer haben. Ein möglicher Grund könnte sein, dass es sich um ein mehrbändiges Buch handelt, bei der jedes Band als eigene Publikation gespeichert wurde. Mehrbändige Bücher teilen sich oft dieselbe ISBN.

*[DOI]: Digital Object Identifier *[ISBN]: International Standard Book Number

Meinten Sie ...?

Wenn ein Anwender nach dem Nachnamen eines Autors sucht, schlägt Librario nun vor, ob man stattdessen nach einer bestimmten Person filtern möchte.

Publikation teilen

Ab jetzt gibt es auf der Detail-Seite zu einer Publikation die Möglichkeit, die Publikation mit Kolleginnen oder Kollegen komfortabel zu teilen.

Schlagworte

Ab jetzt können in Librario neben den Kategorien (engl. Tags) auch Schlagworte (engl. Keywords) angegeben werden.

Schlagworte helfen eine Publikation unter bestimmten Begriffen (z.B. Synonymen) auffindbar zu machen.

Kategorien erlauben eine Hierarchie der Publikationen aufzubauen - und nach dieser während der Suche zu filtern.

Dokumentation: Felder in Publikationen

Dashboard für Bibliothekare

Es gibt jetzt ein Dashboard für Bibliothekare. Es zeigt Vorschläge an, wie die Qualität der eigenen Bibliothek gesteigert werden kann.

Warum ist eine hohe Qualität des Bibliotheksbestands relevant?

Die Suche von Librario kann nur so gut sein, wie es der Datenbestand zulässt. Deswegen ist es wichtig, typische Qualitätsprobleme zu löschen.

Etwa ist die Sprachangabe bei einer Publikation relevant, um sprachabhängige Optimierungen bei der Volltextsuche nutzen zu können. Auch ist die Angabe der Jahreszahl der nützlich, da viele Anwender das als wichtiges Relevanzkriterium bei der Suche betrachten. Manche lassen sich nur die aktuellsten Publikationen anzeigen. Publikationen ohne Jahreszahl würden dann unter den Tisch fallen.

REST-Schnittstelle

Ab jetzt gibt es für die meisten Objekte in Librario eine REST-Schnittstelle, um Daten lesen, erstellen oder bearbeiten zu können.

Diese ist vor allem für IT-affine Kunden oder IT-Abteilungen relevant, da diese damit programmatisch auf die Inhalte in Librario zugreifen können.

Dokumentation: REST API

Ordne Suchergebnisse chronologisch

Grundsätzlich werden Suchergebnisse nach Relevanz sortiert. Die Relevanz ergibt sich auch einen intern berechneten “Score” hinsichtlich eines Suchbegriffs.

Manche Anwenderinnen und Anwender bevorzugen die neuesten Veröffentlichungen zuerst zu sehen. Für diese Anwender wurde jetzt die Funktion eingeführt Suchergebnisse chronologisch anzuordnen.